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Elektro Österdiekhoff
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Energie­effizient bauen und sanieren

Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)

Wer heute ein energie­effi­zientes Haus bauen oder ener­ge­tisch sanie­ren möchte, dem stehen unter­schied­liche Möglich­keiten zur Förde­rung offen. Bund, Länder, Kommunen und Energie­versorger fördern Haus­moder­ni­sierer mit attrak­tiven Darlehen und Zu­schüssen. Hier ist eine kompakte Übersicht über die Förder­mög­lich­keiten für energie­effiziente Maß­nahmen.

Achtung: Antrags- und Zusage­stopp!
Die Bundes­för­derung für effi­ziente Gebäu­de (BEG) der KfW wurde am 24.01.2022 mit sofor­tiger Wir­kung mit einem vor­läufi­gen Pro­gramm­stopp belegt. Die BEG -För­der­pro­gramme der BAFA für Ein­zel­maß­nah­men in der Sa­nie­rung laufen un­ver­än­dert wei­ter.
Wei­tere Infor­mationen fin­den Sie hier:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) | KfW

Haus und Sparschwein

BEG fördert ab 01.02.2022 vermehrt Gebäude mit CO2-Ein­spar­potential

Zu Beginn des Jahres 2022 gibt es von Seiten der Bundes­regierung eine Änderung der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG):

Zukünftig werden mehr Förder­gelder für Gebäude­sanierungen und besonders effiziente Neu­bauten bereitgestellt. Damit soll die CO2-Einspa­rung stärker voran­getrieben werden, um die Klima­ziele der Bundesregierung erreichen zu können.

Gleich­zeitig wird die Förde­rung von Effizienz­haus-Stufe 55 für Neu­bauten zum 01.02.2022 ent­fallen.

Sämt­liche übrigen Förder­gelder für Effizienz­haus-Stufen und Gebäude­sanierungen bleiben wie gehabt bestehen.


Neue Förder­richt­linien für die BEG seit dem 01.07.2021

Seit Anfang 2021 wird die neue Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) in Teilschritten umgesetzt. Die Zuschuss­förderung für Einzel­maßnahmen bei der Sanierung wurde neu aufgestellt und dem Bundes­amt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA) zugeordnet. Weitere Programm­teile für Einzel­maßnahmen, Wohngebäude und Nicht­wohngebäude gelten nun seit dem 01.07.2021.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier: "Förderrichtlinien des BEG"

Die Antworten zu den häufigsten Fragen zur Bundes­förderung für effiziente Gebäude: Hier geht es zu den FAQ.


Welche Maß­nahmen werden gefördert?

Hier sehen Sie einige Beispiele, welche Maßnahmen durch die unterschiedlichen Programme gefördert werden können.

  • Dämmung der Fassade und Sonnenschutz

  • Dachdämmung

  • Dämmung der obersten Geschossdecke

  • Erneuerung der Fenster und Sonnenschutz

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage

  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage

  • Einbau von „Efficiency Smart Home“-Systemen

  • Einbau einer Solarthermie-Anlage


Welche Förderprogramme stehen zur Verfügung?

BAFA-Förderprogramm: BEG - Bundesförderung für effiziente Gebäude - Sanierung Wohngebäude

Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) - Sanierung Wohn­gebäude

  • Gefördert werden Einzel­maßnahmen an Bestands­gebäuden, die zur Erhöhung der Energie­effizienz des Gebäudes an der Gebäude­hülle, wie beispiels­weise Fenster oder Türen sowie Dämmung der Außen­wände oder des Daches, beitragen.
  • Gefördert wird der Einbau von Anlagen­technik in Bestands­gebäuden zur Erhöhung der Energie­effizienz des Gebäudes, wie beispiels­weise einer energie­effizienten raum­luft­technischen Anlage.
  • Gefördert werden der Einbau von effizienten Wärme­erzeugern, von Anlagen zur Heizungs­unterstützung und der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärme­netz, das erneuerbare Energien für die Wärme­erzeugung mit einem Anteil von mind. 25 % einbindet.
  • Gefördert werden sämtliche Maß­nahmen zur Opti­mierung des Heizungs­verteil­systems in Bestands­gebäuden, mit denen die Energie­effizienz des Systems erhöht wird, wie beispiels­weise der hydraulische Abgleich oder der Austausch der Heizungs­pumpe.
  • Gefördert werden energetische Fach­planungs- und Bau­begleitungs­leistungen im Zusammen­hang mit der Umset­zung von geförderten Maß­nahmen im Sinne dieses Förder­programms.

Hier geht es zur Bundesförderung für effiziente Gebäude im Bereich Sanierung Wohngebäude auf der Seite des BAFA

KfW-Programm Wohngebäude – Kredit (261, 262)

Wohngebäude – Kredit

Auch wenn Sie mit Ihrem Sanierungsvorhaben keine Effizienz­haus-Stufe anstreben, können trotzdem bestimmte Einzel­maßnahmen gefördert werden –inklusive Baunebenkosten und Wiederherstellungskosten.

Hier geht es zum Programm Wohngebäude - Kredit auf der Seite der KfW

KfW-Programm Wohngebäude – Zuschuss (461)

Wohngebäude – Zuschuss

  • Für Komplettsanierung, Bau und Kauf eines Effizienzhauses
  • Sanierungszuschuss bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit
  • Bauzuschuss bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit
  • Zusätzliche Förderung möglich, z. B. für Baubegleitung

Gefördert werden u.a.:

  • Bau und Kauf eines neuen Effizienzhauses
  • Komplettsanierung zum Effizienzhaus (Es können alle energetischen Maßnahmen gefördert werden, die zu einer Effizienzhaus-Stufe führen)
  • Umwidmung von Nichtwohnfläche in Wohnfläche
  • Zusätzliche Förderung möglich, z. B. für Baubegleitung

Wichtig: Bei diesem Programm werden keine einzelnen energe­tischen Maßnahmen, wie der Aus­tausch von Fenstern oder der Heizung, gefördert, mit denen keine Effizienz­haus-Stufe erreicht wird.

Hier geht es zum Programm Wohngebäude - Zuschuss auf der Seite der KfW

Steuerliche Förderung gemäß Einkommensteuergesetz (EStG)

Handwerker­rechnungen steuer­lich absetzen

Alternativ können seit dem 01.01.2020 bis zu 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen für energie­effiziente Sanierungs­maßnahmen bei der Einkommensteuer in Abzug gebracht werden. Verteilt auf 3 Jahre werden so Einzel– oder Komplett­sanierungen finanziell gefördert. Diese Regelung gilt bis 2030.

Voraussetzung: Haus oder Wohnung sind älter als zehn Jahre und der Wohnraum wird selbst genutzt.

Bisheriger Steuervorteil einer selbstgenutzten Wohnung

Bei selbst genutzten Immobilien konnten Handwerkerleistungen bisher lediglich im Rahmen des § 35 a Abs. 3 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Damit konnten 20 % der Kosten für Handwerkerleistungen (ohne Materialkosten), max 6.000 € im Jahr abgesetzt und max. 1.200 € Einkommensteuer gespart werden.

Wie sieht der Steuerbonus rechnerisch aus?

Mit der neuen Steuervergünstigung soll ein weiterer Anreiz für energetische Sanierungsmaßnahmen von selbstgenutztem Wohnraum geschaffen werden.

Durch die neue Möglichkeit ermäßigt sich die Einkommensteuer in dem Jahr, in dem die begünstigte Maßnahme saniert wurde (sowie auch im darauffolgenden Jahr), um je 7 % der Aufwendungen (max. um je 7.000 €). Im dritten Jahr um 6 % (max. 6.000 €).

Insgesamt beträgt der Steuerbonus dadurch max. 20 % der Aufwendungen (max. 40.000 €). Die begünstigten Kosten sind auf 200.000 € begrenzt. Entgegen der Regelung nach § 35 a EStG werden hier Materialkosten begünstigt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

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